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    Inszenierte Vergangenheit. 18 Fürstenfenster von Ernst Gillmeister im Schweriner Schloss (1847‒1853)

    Der von dem Schweriner Glasmaler Ernst Gillmeister 1847‒1853 im Auftrag des Großherzogs Friedrich Franz II. für die Fenster des alten renaissancezeitlichen Hofsaales im Schweriner Schloss geschaffene Glasmalereizyklus umfasst 18 ganzfigurige Fürstenporträts, begleitet von Szenen aus der mecklenburgischen Geschichte.

    In einem Vortrag beim XXVIII. internationalen Kolloquium des Corpus Vitrearum in Troyes, der nun gedruckt vorliegt, widmet sich Cornelia Aman  der  Schweriner Fürstengalerie und hebt hervor, dass deren Umfang und konzeptionelle Einheitlichkeit unter den erhaltenen dynastischen Glasmalereiprogrammen im profanen Zusammenhang eine Besonderheit darstellen. In der Inszenierung der Fürstenreihe, die historische Legitimität und Zukunftsfähigkeit der mecklenburgischen Dynastie veranschaulicht, zeigen sich zudem Verbindungen zwischen den visuellen Strategien der seit Ende des 18. Jahrhunderts entwickelten populären „neuen“ Medien und der zeitgleich „wieder entdeckten“ Glasmalerei.

    Cornelia Aman, Inszenierte Vergangenheit. 18 Fürstenfenster von Ernst Gillmeister im Schweriner Schloss (18471853), S. 246‒263

    Erschienen in:

    Le vitrail dans la demeure des origines à nos jours : vitrer et orner la fenêtre, Actes du XXVIIIe colloque international du Corpus Vitrearum, Troyes 4-8 juillet 2016, Textes réunis par Karine Boulanger, Gand 2018, ISBN 9789461614704